Fussballspieler war schon immer mein grösster Traum

Adrian Winter mit jt © jt
Adrian Winter mit jt © jt

(jt, sj20/21, Schindellegi)

 

Interview mit Fussballspieler Adrian Winter

 

Worauf sind Sie in Ihrer Karriere am meisten stolz?

Ja sicher überhaupt, dass ich Karriere gemacht habe, Fussballspielen, das war das, was ich schon immer am liebsten gemacht habe. Fussballspieler zu sein, war immer mein grösster Traum und dass ich den verwirklichen konnte ist schön. Sicher auch meine Aufstiege, die ich feiern konnte. Dann mein Cupsieg den ich feiern konnte. Das ich im Ausland spielen durfte. Das sind Erlebnisse, worauf ich stolz bin.

 

Wie sind Sie auf Fussball gekommen?

Ich hatte früher immer Fussball gespielt und wenn ich in die Schule gegangen bin, hatte ich immer einen Ball dabei. Ich habe es von Anfang an immer am liebsten gemacht und das ist wunderschön, dass ich mein Hobby zum Beruf machen konnte.

 

Wie ist es, bei Geisterspielen zu spielen?

Das macht mir ganz ehrlich keinen Spass. Ich habe es immer geliebt, vor Fans zu spielen. Die Emotionen und die Unterstützung, das war wunderschön. Es ist wirklich nicht schön ohne Fans zu spielen, aber wir müssen es schätzen, dass wir trotzdem spielen dürfen und nicht einfach nichts machen, aber ich spiele viel, viel lieber in Anwesenheit unserer Fans.

 

Wie wurden Sie bei Ihrer Karriere unterstützt?

Ich hatte meine Familie, die mich immer unterstützt hat. Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen und ich bin immer recht überzogen von mir selbst gewesen. Ja ich hatte immer mein familiäres Umfeld, welches mich in schweren Zeiten unterstützt hat, vor allem bei meiner Verletzung. Das war eine schlimme Zeit gewesen. Von dem her habe ich immer einen Weg gefunden, dass mir das Fussballspielen Spass macht, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.

 

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?

Ich habe natürlich sehr viele Hobbys. Ich fahre ein bisschen Töff, ich habe ein Schiff, wo ich Surfen gehen kann. Ich spiele noch ein bisschen Tennis, Fahre gerne mit dem Velo, mountainbike. Wahrscheinlich so, wie du deine Freizeit auch verbringst.

 

Wie feiern Sie einen Sieg?

Früher haben wir nach dem Sieg Party gemacht, sind in den Ausgang oder gut Essen gegangen. Jetzt seit einem Jahr können wir nicht viel machen. Es ist Corona und alles ist zu. Wir klatschen uns nach einem Sieg jetzt in der Garderobe ab und dann gehen wir meistens getrennte Wege und dann freue ich mich halt zuhause.

 

Was finden Sie schön an Schindellegi?

Dass es im Winter so viel Schnee hat wie jetzt und es ist ein herziges Dörfli. Es hat alles, was ich brauche. Ich habe eine schöne Wohnung mit einer schönen Aussicht, nette Nachbarn, die Familie Thommen *lacht* und es gefällt mir hier.

 

Was war Ihr schönstes Tor?

Da kann ich mich nicht direkt entscheiden. Ich habe mal bei einem Derby ein schönes Tor geschossen - so aus der Drehung. Ich habe in Amerika ein ganz wichtiges Tor geschossen in der Nachspielzeit vor 60'000 Zuschauern. Da sind viele Tore, die mit speziellen Erlebnissen verbunden sind. Ich kann nicht sagen, dass war mein schönstes Tor, da ich jedes Tor mit speziellen Erinnerungen verknüpfe.

 

Vielen Dank für das spannende Interview und Ihnen noch viel Erfolg in Ihrer weiteren Karriere.

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